Bester Fahrradträger für das E-Bike – der Vergleich

Das E-Bike bahnt sich seinen Weg in die Gesellschaft. In den letzten Jahren erfreut sich das mit einem Elektromotor betriebene Modell großer Beliebtheit. Besonders Senioren greifen immer häufiger auf diese Möglichkeit zurück, um zu große Anstrengungen zu vermeiden. Im Gegensatz zu Rennrädern, einem MTB oder Trekkingrädern ist es die einzige Möglichkeit, bei der das Rad nicht durch pure Leistung des Menschen vorangetrieben wird.

Aber auch viele junge Menschen springen auf den Zug der Bequemlichkeit auf und nutzen das komfortable Gefährt besonders im Stadtverkehr. Genau dort, wo sich oftmals ein Auto nicht lohnt. Grundsätzlich ist der Unterschied von einem E-Bike zu einem normalen Bike am größten.

Genau daher lohnt es sich auch bei der Wahl des Fahrradträgers genauer auf die jeweiligen Merkmale zu achten. In unserem Fahrradträger Anhängerkupplung Test haben wir alle Fahrradträger für E-Bikes genauer unter die Lupe genommen:

Modell

Unsere Empfehlung

Thule Easyfold XT 2 - Testsieger - Fahrradträger Test
Thule Easyfold XT 2

Atera Strada Sport M3 - Fahrradträger Test
Atera Strada Sport M3
Thule VeloSpace 917 - Anhängerkupplung Test
Thule VeloSpace
Anzahl der Fahrräder 2 3 2
Max. Zuladung 60kg 60kg 60kg
Eigengewicht 18,5kg 16,5kg 18,5kg
Geeignet für Rahmengrößen 22-80mm 25-80mm 22-80mm
Inklusive Fahrrad- und Träger-Diebstahlsicherung Fahrrad- und Träger-Diebstahlsicherung Abklappmechanismus mit Fußpedal
E-Bike Ja Ja Ja
Testbericht

Amazon

Was ist der Unterschied von einem E-Bike zu einem normalen Bike?

Der Unterschied, welcher direkt ins Auge fällt, ist der Antrieb. Während man bei einem normalen Bike bei größeren Steigungen oftmals viel Kraft benötigt, um einen Berg zu bewältigen, ist dies beim E-Bike um einiges leichter.

E-Bike für AutoDas Elektrofahrrad wird zusätzlich zum menschlichen Antrieb durch einen Elektromotor und eine Batterie angetrieben.

Dies ermöglicht es viel Kraft zu sparen und beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit weniger verschwitzt anzukommen. Doch nicht nur das. Während man mit einem Fahrrad unter Umständen aus Konditionsgründen nur einige Kilometer schafft, kann man mit dem E-Bike eine deutlich größere Strecke zurücklegen.

Und noch einen großen Vorteil birgt das E-Bike in sich. Es ermöglicht es gar zu fahren, wenn der Benutzer gar nicht in die Pedale tritt. Ein entscheidender Unterschied zu einem Pedelec zum Beispiel. Über einen Griff kann der Fahrer die Nutzung des Elektromotors bestimmen und somit entscheiden, wie viel Energie von der Person selbst erbracht werden muss.

Bis zu 20 km/h können mit einem E-Bike ohne Eigenleistung erreicht werden. Allerdings gibt es mittlerweile auch schnellere Modelle auf dem Markt für die eine Anmeldung erforderlich ist. Bei solchen Produkten kann aber im Grunde genommen nicht mehr von einem Fahrrad die Rede sein, da die Geschwindigkeiten denen eines Rollers beinahe gleich kommen. Geeignet ist das E-Bike also sowohl für Senioren als auch für junge Menschen, welche das Fahrrad im Stadtverkehr oder für den Weg zur Arbeit nutzen.

Was muss der Fahrradträger mehr können?

Der Fahrradträger für das E-Bike muss vor allem eines sein: Belastbar!

Ein E-Bike hat oftmals den Nachteil, dass das zusätzliche Gewicht des Motors oder der Batterie dafür sorgt, dass nur wenige Fahrradträger für den Transport dieser Räder geeignet sind. Die Tragfähigkeit, um beispielsweise zwei oder drei Fahrräder transportieren zu können, muss somit gegeben sein. Dies erfordert eine punktgenaue Verarbeitung der Materialien. Auch eine gute Konstruktion muss gegeben sein. Letztlich ist die Rede nicht nur von der Belastbarkeit eines Produktes, sondern eben auch von der Sicherheit für den allgemeinen Straßenverkehr.

Auch die Abstände zwischen den Rädern müssen groß genug sein. Dadurch, dass das E-Bike eine Batterie besitzt, kann es nicht ganz so schlank gehalten werden wie dies bei einem normalen Fahrrad der Fall ist. Daher müssen auch die Abstände zwischen zwei Rädern groß genug sein, um beide Modelle gut und sicher auf dem Träger verstauen zu können. Ein Produkt konnte hierbei in unserem Test in allen Belangen überzeugen. Der Thule EasyFold XT wurde letztlich als Testsieger unserer Prüfung ernannt. Er vereint letztlich all das, was ein guter Fahrradträger leisten muss und ist zudem für fast alle Fahrradtypen geeignet, so auch für das E-Bike. Je nach Modell ist es möglich bis zu drei Fahrräder auf diesem Träger zu transportieren.

Warum sind Fahrradträger für die Anhängerkupplung am besten geeignet?

E-Bike Fahrradträger AnhängerkupplungAuch der Thule EasyFold XT konnte auf Grund seiner leichten Montage am besten abschneiden. Generell ist es von Vorteil einen Fahrradträger zu beschaffen, welcher an der Anhängerkupplung montiert werden muss. Die Gründe sind simpel. Vor allem bei Dachfahrradträgern hat man oftmals das Problem, dass die Räder in die Höhe gestemmt werden müssen, um das Rad letztlich auf dem Dach des Fahrzeuges zu verstauen. Besonders für ältere Menschen, Freuen oder Kinder ist dies alles andere als ein Vergnügen. Im Gegensatz dazu gibt es noch die Möglichkeit eines Fahrradträgers an der Heckklappe des Wagens. Doch auch hier ist die Höhe ein gutes Stück weiter oben, als bei einer Montage an der Anhängerkupplung. Da es ansonsten keine wirklichen Gründe für den Kauf eines Trägers an der Heckklappe gibt, werden zumeist Modelle für die Anhängerkupplung bevorzugt.

Ist man erstmal im Urlaub angekommen, benötigt man oftmals den Träger für die Zeit im Urlaub nicht mehr am Auto. Für diesen Fall können viele Modelle an der AHK ganz einfach eingeklappt oder abmontiert und verstaut werden. Bei Produkten für das Dach oder die Heckklappe wäre dies ein weitaus komplizierteres und aufwendigeres Unterfangen.

Weitere Modelle aus unserem Test:

Atera Strada E-Bike M

Atera Strada E-Bike M

Thule EuroPower 915

Thule EuroPower 915

Auf was sollte man beim Kauf achten?

Bei einem guten Fahrradträger gibt es mehrere Dinge die unbedingt beachtet werden sollten. So beispielsweise die Breite sowie die Konstruktion. Im besten Fall ist ein Träger gut verarbeitet und dennoch möglichst schmal gehalten. So überragt er nicht die Breite des Fahrzeuges und vermeidet somit eine größere Gefährdung des Straßenverkehrs.

Fahrradträger KaufDoch auch der Stromanschluss und die Beleuchtung sind wichtige sicherheitsrelevante Aspekte. Hier ist es enorm wichtig, dass für eine ausreichende Beleuchtung auch bei Dunkelheit gesorgt ist. Ein dahinterfahrender PKW sollte in der Lage sein bereits aus größerer Entfernung den Wagen zu sehen.

Auch die Tragfähigkeit sowie die Kapazität sind natürlich nicht zu vernachlässigen. Hier stellt sich die Frage nach der Anzahl der Räder, welche mitgenommen werden können. Bei einigen Modellen gilt es, dass Gewicht und somit die Tragfähigkeit zu beachten, bei anderen muss wiederum auch die Kapazität geachtet werden. Können also ein, zwei oder gar drei Räder mit dem Träger transportiert werden?

Am Ende spielt jedoch ein Punkt für viele die entscheidende Rolle: Der Preis.

Genau bei diesem Aspekt ist jedoch Vorsicht angesagt! Besonders bei Fahrradträger, welche im Straßenverkehr eingesetzt werden, sollte dringend darauf geachtet werden, dass die Sicherheit an oberster Stelle steht. Zwar zahlt man für gute und qualitativ hochwertige Produkte seinen Preis, dennoch wird man dies in der Regel nicht bereuen. Gute Modelle sind enorm langlebig und können somit über Jahrzehnte genutzt werden.

Das Fazit der E-Bike Fahrradträger

Alles in allem ist festzuhalten, dass E-Bikes für fast alle Zielgruppen interessant sind. Ganz egal, ob Senioren oder junge Menschen. Doch zu einem guten E-Bike gehört auch ein guter Fahrradträger, wenn das gute Stück mal mit in den Urlaub genommen wird. Besonders hier ist es umso wichtiger einen Fehlkauf zu vermeiden. Gerade bei E-Bikes sollten Tragfähigkeit, Sicherheit im Straßenverkehr und Abstände zwischen den Rädern zu den relevantesten Entscheidungskriterien zählen.

Leave a Reply