Unterschied von Pedelec und E-Bike

Unterschied E-Bike Pedelec Motor Akkurad TankstelleSowohl das E-Bike als auch das Pedelec sind für die Gesundheit und die Natur ein guter Ausgleich zu anderen Verkehrsmitteln. Daher sind beide Produkte zunächst als positiv zu bewerten.

Den Unterschied kennen allerdings noch längst nicht alle, obwohl sie vielleicht selbst eines der beiden Räder nutzen.

Im März 2017 waren bereits 3 Millionen E-Bikes auf den deutschen Straßen unterwegs (Quelle: Statistik vom ZIV). Generell führt der Trend laut den Erfahrungen der letzten Jahre immer mehr zu alternativen Fortbewegungsmitteln, um die Natur zu schützen und die hohen CO2-Werte zumindest etwas zu senken.

Hier soll nun auf die Unterschiede zwischen einem E-Bike und einem Pedelec eingegangen, um es Interessenten zu erleichtern eine Kaufentscheidung treffen zu können. Letztlich haben beide Modelle seine Vor- und Nachteile.

Ein Aspekt spielt hier natürlich eine ganz besondere Rolle – die Ausdauer! Denn auch, wenn diese gering ist, muss man nicht auf tolle Radtouren verzichten.

Unterschiede zwischen E-Bike und Pedelec

Der Name Pedelec steht im eigentlichen für die Bezeichnung Pedal Eletric Cycle. Dies wiederum klingt stark nach einem Produkt, welches ohne großes Zutun fährt und somit schon beinahe einem Roller gleichkommt. Doch weit gefehlt.

Pedelec

Unterschied Pedelec Fahrer wird belohnt

Die Energie kommt vom Radfahrer. Der Motor funktioniert nur als Verstärker beim Treten. Wenn du nicht mehr trittst, fährt das Fahrrad nicht mehr

E-Bike

Unterschied E-Bike Motor

Die Energie kommt vom Akku. Die Geschwindigkeit wird über die Lenkung gesteuert. Es ist kein Treten mehr notwendig, um mit dem Fahrrad zu fahren

Pedelec: Die Energie kommt vom Radfahrer

Beim Pedelec wird durch das Fahren des Radlers Energie erzeugt.Genau durch diesen Prozess fällt es dem Radfahrer viel leichter beim Hochfahren auf einen Berg in die Pedale zu treten und sich fortzubewegen.

Hört der Nutzer jedoch auf in die Pedale zu treten, so erhält man auch keinerlei Unterstützung mehr von einem Pedelec.

Kurz gesagt – beim Pedelec wird der Fahrer nur „belohnt“, wenn er auch selbst etwas dafür tut

Dies bietet zumindest die Möglichkeit für Couchpotatoes, dass die Motivation deutlich höher ist zu trainieren, als mit einem normalen Bike. Auch beim Transport sollte man einige beachten, da das Pedelec meist etwas schwerer ist und somit passende Fahrradträger benötigt werden.

In unserem Fahrradträger Anhängerkupplung Test werdet ihr hier aber sicher fündig.

E-Bike: Die Energie kommt vom Akku

Beim E-Bike ist der Sachverhalt nun wieder etwas anders.

Hier ist es so, dass das Rad auch fährt, wenn der Fahrer nicht in die Pedale tritt.

Der Radfahrer kann also beispielsweise die Natur genießen oder auch unnötige Anstrengungen bei Anstiegen verzichten. Über einen Elektromotor ist es jederzeit möglich das E-Bike auch ohne eigenes Zutun voranzutreiben.

Ein Griff am Lenker ermöglicht es zudem die Geschwindigkeit zu regulieren. Beachten sollte man aber, dass die Leistung letztlich beschränkt ist!

Auch hier gilt, dass man darauf achten sollte, dass der Transport mit einem geeigneten Fahrradträger von statten geht. Einer der besten Fahrradträger für das E-Bike kommt aus dem Hause Thule.

Doch es gibt noch weitere nennenswerte Unterschiede. Das Pedelec gilt zumindest aufgrund dessen, dass der Antrieb über eigene Leistungen erfolgt noch als Fahrrad. Die Geschwindigkeit muss jedoch auf 20 Kilometer pro Stunde begrenzt sein.

Anders verhält sich der Sachverhalt hingegen beim E-Bike.

Dieses gilt rechtlich nicht mehr als Fahrrad. Während die meisten Modelle hierbei eine Höchstgeschwindigkeit von 20 Stundenkilometer erreichen können gibt es aber auch Modelle, welche bis zu 45 km/h schaffen. Ob man hierbei noch von einem Fahrrad sprechen kann ist aber wohl fraglich.

Die Vor- und Nachteile vom E-Bike

  • E-Bike fährt auch ohne Zutun des Fahrers
  • Bei speziellen Modellen sind bis zu 45 km/h möglich
  • Klimafreundlicher Motor
  • besonders nützlich im Stadtverkehr
  • günstiger als Auto im Unterhalt
  • Wenig Platz, um Dinge zu verstauen
  • Sicherheit lässt zu wünschen übrig im allgemeinen Straßenverkehr
  • Abhängigkeit vom Wetter ist gegeben

Die Vor- und Nachteile vom Pedelec

Die Vor- und Nachteile beim Pedelec entsprechen zu einem Großteil derer des E-Bikes. Allerdings sollte hier erwähnt werden, dass beim Pedelec immerhin der Antrieb nur durch eigenes Zutun möglich ist. Dies sollte man als zusätzlichen Vorteil sehen, da somit immerhin die Gesundheit gefördert wird.

Für wen ist welches Fahrrad zu empfehlen?

Das E-Bike wurde eher für Menschen entwickelt, welche auf dem Weg zur Arbeit auf öffentliche Verkehrsmittel verzichten möchten. So ist es immerhin möglich ohne große Anstrengung auf die Arbeit zu fahren ohne gleich verschwitzt dort anzukommen.

Auch für ältere Menschen bietet das E-Bike immerhin die Möglichkeit wieder mehr mobil zu werden. So gelingt es eventuell auch wieder ältere Menschen mehr aus dem Haus zu bewegen, um aktiv zu sein und so die Natur in vollen Zügen genießen zu können.

Das Pedelec hingegen kann strenggenommen auch von Leistungssportlern genutzt werden. Lediglich für extreme Anstiege kann man somit die Beihilfe des Pedelec nutzen, um leichter oben anzukommen.

Wer auf das Radfahren nicht gänzlich verzichten möchte, anstrengende Anstiege aber satt ist, der ist mit dem Pedelec sicherlich bestens bedient. Hier gilt, dass das Pedelec wohl eher auf junge Menschen ausgerichtet ist, welche nur einen zusätzlichen Antrieb in bestimmten Situationen benötigen.

Bildquelle:
By Norbert Haller (persönlich) [CC0], via Wikimedia Commons
By Norbert Haller (persönlich) [CC0], via Wikimedia Commons

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