Fahrradträger und TÜV?

Fahrradträger TÜVEin weiteres Mal geht es um die Sicherheit im Straßenverkehr.

Und dies völlig zu Recht, denn in diesem Zusammenhang sollten jegliche Fragestellungen ausreichend geklärt werden. Genau wie ein Auto benötigt der Fahrer auch beim Einsatz eines Fahrradträgers eine Erlaubnis diesen anzubringen und zu nutzen. Genauer gesagt:

Ohne Abnahme durch den TÜV, besitzt der Träger keine Erlaubnis im Straßenverkehr eingesetzt zu werden.

Gerade bei Fahrradträgern für die Anhängerkupplung sollte kein Risiko eingegangen werden. Vor der Abnahme ist es wichtig sich als Nutzer zu erkundigen worauf der TÜV bei einer Abnahme besonderen Wert legt.

In unserem großen Fahrradträger Anhängerkupplung Test wurden zudem nur Produkte geprüft, welche bei einem Neukauf bereits eine Zulassung besitzen. Auch weitere rechtliche Vorschriften wie Höchstgeschwindigkeiten spielen hierbei eine zentrale Rolle.

Worauf der TÜV besonderen Wert legt

Für die Zulassung eines Fahrradträgers gelten allgemein die Vorschriften der StVZO (=Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung). In dieser ist genau definiert, worauf geachtet wird und welche Punkte eingehalten werden sollten, um den Fahrradträger im Straßenverkehr nutzen zu dürfen.

Besonders die Sichtbarkeit ist wichtig.

Gemeint ist damit, dass eine ausreichende Beleuchtungsanlage am Kupplungsträger dafür sorgen muss, dass ein herannahendes Fahrzeug dieses frühzeitig erkennen kann. Grund hierfür ist, dass oftmals durch den Kupplungsträger die Beleuchtung am Fahrzeug selbst verdeckt wird. Daher muss das nötige Licht oder das Blinken über den Fahrradträger projiziert werden.

Da in anderen Ländern oftmals andere Vorschriften gelten, sollte man eine EU-Betriebserlaubnis des eigenen Träger im bei sich tragen. Nur so ist es möglich, dass im Zweifel nachgewiesen werden kann, dass man selbst im Recht ist. Die Vorgaben der Länder gehen hier zum Teil weit auseinander.

Hinzu kommt, dass für viele Fahrradträger eine Auflistung von Fahrzeugtypen erstellt wurde, sodass manche Modelle nur an bestimmten Fahrzeugen angebracht werden können. Dies liegt nicht daran, dass mehr Geld damit verdient werden soll, sondern daran, dass die Sicherheit mit einem Fahrradträger an der Anhängerkupplung nicht bei jedem PKW gewährleistet werden kann.

Der Fahrradträger dient als StVZO allgemein der Ladungssicherung und wird somit nicht als eigenes Fahrzeug angesehen. Besonders der Stromanschluss sollte ebenso genau überprüft werden.

Häufig deckt die Versicherung nur Schadensfälle, wenn ein bestimmter Stromanschluss am Träger vorhanden ist, um eine bestmögliche Beleuchtung zu gewährleisten. Grundsätzlich gilt aber, dass zunächst alle Fahrradträger für die Anhängerkupplung erlaubt sind, welche keine Gefährdung für den Straßenverkehr darstellen.

Hier gilt natürlich eine gewisse Auslegungsfreiheit was genau damit gemeint ist. Mit einer Zulassung über den TÜV ist der Nutzer aber auf der sicheren Seite. Auch im Falle eines Unfalles.

Worauf der Nutzer selbst achten sollte

Neben den Vorschriften und Gesetzen gibt es auch einige Punkte auf die der Käufer selbst achten kann, um mögliche Gefahrenquellen von vornerein ausschließen zu können. Das Fahrrad richtig zu sichern gehört natürlich dazu, denn auch der beste Fahrradträger hilft am Ende nicht, wenn das Rad nicht korrekt darauf gesichert wird.

Auch die Breite des Fahrradträgers spielt eine enorme Rolle, denn überschreitet die Breite des Trägers die Breite des Wagens kann damit die Sicht über die Seitenspiegel eingeschränkt werden. Dies kann enorme Folgen nach sich ziehen.

Auch der Benzinverbrauch spielt häufig eine wichtige Rolle. Dieser kann durch einen hochwertigen Träger, welcher dennoch ein geringes Gewicht besitzt, zusätzlich gemindert werden. Wobei durch den Einsatz eines Fahrradträgers an der Anhängerkupplung bereits von vorne rein Benzin gespart wird, da nicht wie bei einem Dach- oder Heckträger eine zusätzliche Fläche entsteht.

Worauf sonst noch geachtet werden sollte:

  • höchstzulässige Traglast darf nicht überschritten werden
  • Kennzeicheneinrichtungen müssen weiterhin gut sichtbar sein
  • Einhaltung der maximalen Stützlast bei der Anhängerkupplung
  • Bei einschränkender der Sicht über die Seitenspiegel muss ein zusätzlicher angebracht werden

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