Beste Fahrradausrüstung: Diese Dinge helfen im Alltag

Viele werden wohl eine Situation mit dem Fahrrad erlebt haben, in der irgendetwas nicht mehr richtig funktioniert hat. Gerade bei großen Fahrradtouren sollte man daher immer einige Dinge bei sich tragen, um unangenehme und zeitaufwändige Reparaturen zu vermeiden.

Auch Kosten kann man sich durch die beste Fahrradausrüstung auf Dauer sparen.

Daher soll hier genauer darauf eingegangen werden, welche Utensilien bei einer Radtour niemals fehlen sollten, um Problemen vorzubeugen.Denn nicht nur der richtige Träger aus unserem Fahrradträger Anhängerkupplung Test, sondern auch einige andere Gegenstände können zur Sicherheit bei einer Tour beitragen.

Ein Muss für jede Fahrradausrüstung

  • Beleuchtung
  • Luftpumpe
  • Kettenöl
  • Werkzeug (Imbus, Sets und co.)
  • Fahrradschloss
  • Reparatur-Set bei Reifenplatzer
  • Fahrradhelm

Vereinfachen dein Leben

  • Montagestände
  • Fahrradbekleidung


Die Beleuchtung

Die Sicherheit sollte bei jeder Fahrradtour an oberster Stelle stehen. Hierzu zählt natürlich auch eine korrekte Beleuchtung, um frühzeitig bei Dunkelheit auf sich aufmerksam machen zu können.

Das Licht am Rad ist für jeden Radfahrer ein absolutes Muss!

Hierbei sollte auch von irgendwelchen Ausnahmeregelungen Abstand genommen werden. Bei einem Unfall ohne Licht und bei Dunkelheit können ansonsten empfindliche Strafen neben den körperlichen Schmerzen drohen. Denn es gilt wie auch für jedes andere Transportmittel im Straßenverkehr, dass sicherheitsrelevante Aspekte nicht vernachlässigt werden dürfen.

Auch eine Ersatzlampe sollte also immer mitgeführt werden.


Luftpumpe (Standpumpe + Mini Pumpe)

Mit der Standpumpe ist man immer richtig aufgestellt, um den Reifen vor einem Wettkampf, Ausfahrt oder Tour auf die richtige Härte aufzupumpen. Mittlerweile gibt es diese bereits in einer elektronischen Ausführung oder noch altmodisch, pumpen mit der Hand. Ein Anzeiger auf der Pumpe macht es dabei deutlich einfach die richtige Bar zu erreichen (Die Bar ist auf dem Reifen zu finden).

Besonders wichtig ist immer das richtige Ventil, denn sonst lässt sich der Reifen nicht aufpumpen!

Nicht selten kommt es vor, dass bei einer langen Fahrradtour, wie beispielsweise beim Ausdauertraining, irgendwann der Reifen den Geist aufgibt. Ein platter Reifen ist wohl die häufigste Störung, mit der ein Radfahrer zu kämpfen hat.

Daher sollte während der Fahrt immer eine kleine Handpumpe mitkommen, um den Reifen zumindest so weit aufzupumpen, um sicher bis zur nächsten Tankstelle zu kommen. Dort kann man sich dann um den platten Reifen kümmern, um die Fahrt sicher fortsetzen zu können.

Für Wettkämpfe eignet sich vor allem die teurere Variante: Kartuschenpumpe. Hier wird die Druckluft aus CO2-Kartuschen in den Reifen geschossen. So ist es möglich, den Fahrradreifen auf die vorgegebenen Bar aufzublasen. Diese sollte in jeder Fahrradausrüstung sein. Denn sonst ist bei einem Reifenplatzer der Wettkampf aus.


Kettenöl oder -fett

Um die Lebensdauer einer Fahrradkette zu verlängern ist eine regelmäßige Pflege von großer Bedeutung.

Gerade im alltäglichen Gebrauch wird die Fahrradkette immer wieder Schmutz und Feuchtigkeit ausgesetzt. Auf Dauer entsteht so Rost, welcher sich an der Kette ablagert und diese angreift.

Um dies zu verhindern sollte die Kette regelmäßig geölt werden. Dabei reichen schon wenige Tropfen von einem guten Kettenöl aus. So wird die Lebensdauer deutlich verlängert. Auch Schalteinheit und Kassette profitieren von dieser Pflege.

Also Faustregel sollte alle 6 Monate die Kette mit wenigen Tropfen geölt werden. Oder im Falle eines Regens sollte die Kette direkt nach der Ausfahrt wieder geölt werden.

Dazu muss vorher die Kette vom Schmutz befreit werden und danach einfach die Kette (während dem Drehen der Kette) mit wenigen Tropfen beflecken.


Werkzeug (Imbus, Sets und co.)

Auch bestimmtes Kleinwerkzeug sollte immer mit sich geführt werden, um kleine Reparaturen oder Einstellungen selbst durchführen zu können.

Bei einem normalen Fahrrad sollte dies weniger ein Problem darstellen. Bei einem E-Bike oder einem Pedelec sollte man jedoch sicher sein, bevor man selbst Hand anlegt. Hier ist nun mal etwas mehr Technik verbaut.

Ein Multitool genügt oftmals um kleinere Probleme zu beheben.

Gerade Schrauben oder Kleinteile können so gut bearbeitet werden. Zudem nimmt ein Multitool kaum Platz in Anspruch, sodass es bequem transportiert werden kann.


Fahrradschloss (Falt- oder Bügelschlösser)

Gerade in Städten ist ein gutes Fahrradschloss Gold wert!

Leider geschieht es recht häufig, dass Fahrräder in Städten an bestimmten Plätzen gestohlen werden. Eine Rückverfolgung ist in dieser Anonymität wohl nahezu unmöglich. Umso ärgerlicher ist es, wenn der Grund ein schlechtes Fahrradschloss ist.

Daher sollte man bei einem Fahrradschloss nicht sparen und lieber etwas mehr ausgeben, um ein gutes Produkt zu erhalten.

Dabei sind Kabel-, Rahmen- und Kettenschlösser zwar gut, damit niemand einfach so mit dem Fahrrad wegfahren kann, bieten aber oft nur wenig Sicherheit. Allerdings ist die perfekte Fahrradausrüstung nicht mit diesen Varianten ausgestattet.

Am besten eigenen sich Falt- und Bügelschlösser. Diese sind zwar etwas unhandlicher, aber bieten einen sehr hohen Schutz und lassen sich nicht einfach mit einem Seitenschneider öffnen!

Gerade bei einer Fahrradversicherung ist es schwierig das Geld zu verlangen, wenn das Rad nicht ausreichend vor einem Diebstahl geschützt wurde.


Reparatur-Set (Flick-Set)

Ein kleines Reparaturset gepaart mit einem Multitool können wahre Wunder bewirken. Gerade so groß wie ein Medikament erscheint das Erste-Hilfe-Set für Notfälle.

Löcher im Schlauch oder andere kleine Probleme können so im Handumdrehen selbst gelöst werden. Besonders Löcher im Schlauch sollte man selbst reparieren können, da dies keiner großen Kunst bedarf.

Die Alternative hierzu wäre eine teure Reparatur in der Werkstatt für eine Kleinigkeit. Ist der Defekt etwas größer so hilft auch ein Ersatzschlauch der bei der perfekten Fahrradausrüstung mitgeführt werden sollte.

Beim Ersatzschlauch ist darauf zu achten, dass dieser die gleiche Breite, Durchmesser und Ventil hat, wie der aktuelle Schlauch. Im Notfall helfen die Verkäufer im Sportgeschäft weiter.


Ein Must-Have: Fahrradhelm

Eigentlich sollte der Fahrradhelm als selbstverständlich für jeden Radfahrer in seiner Fahrradausrüstung sein!

Leider verzichten immer wieder einige Personen dennoch auf den Helm, da sie sich aus irgendwelchen Gründen von ihm gestört fühlen.

Sei es das Aussehen oder sonst ein Grund. Beim Fahrradhelm gibt es allerdings keine Ausrede, welche das Weglassen rechtfertigen könnte.

Zu groß ist die Gefahr bei einem Sturz große Schäden am Kopf davonzutragen. Auch die Bequemlichkeit bei Kurzstrecken schreckt häufig vom Helm ab.

Bei Fahrradtouren sollte aber immer ein Helm getragen werden, denn im Falle eines Unfalls bekommt man zudem Probleme mit der Versicherung, wenn kein Helm angelegt wurde.

Dabei sollte hier vor allem auf eines Wert gelegt werden: Der Qualität vom Helm!

Für den Alltag reichen günstige Helme unter 100€. Doch für Radtouren, Wettkämpfe und lange Ausfahrten muss unbedingt ein hochwertiger Fahrradhelm (100€ aufwärts) her. Weil diese einen besseren Halt und Sitz am Kopf haben und es im Falle eines Sturzes zu einem böse Ende kommen kann!


Fahrrad Montageständer

Ebenfalls darf in einer geeigneten Fahrradausrüstung ein Montageständer nicht fehlen.

Durch ihn können bequem Reparaturen am Fahrrad übernommen werden ohne, dass man das Rad ständig irgendwie vor dem Umfallen bewahren muss. Gerade vor einer neuen Radsaison im Frühling sollte man das Rad ohnehin auf Herz und Nieren prüfen, um mit einem Rad in gutem Zustand starten zu können.

Ein Montageständer ist kein Muss, aber er erleichtert das Leben doch um ein vielfaches und es gibt schon gute Ständer um wenig Geld. Nur zum Kette ölen, wird keiner benötigt.

Dazu kann das Fahrrad einfach auf den Kopf gestellt werden und die Pedale "rückwärts" gedreht. Das reicht völlig aus und ist überall durchführbar (auch mitten in der Pampa in Kroatien!)


Fahrradbekleidung

Die wahren Fahrradfreaks machen eine Tour nicht vom Wetter abhängig.

Gerade, wenn man für einen Wettbewerb trainieren möchte darf man sich vom Wetter nicht immer abschrecken lassen. Das Training soll schließlich regelmäßig absolviert werden, um auch Erfolge verbuchen zu können.

Daher ist eine gute Kleidung, welche Wind und Wetter standhält, für einen Radfahrer unabdingbar. Es geht allerdings auch eine hochwertige Sportbekleidung mit einer passenden Radhose.

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