Ausdauer wie ein Profi – 5 Tipps im Radsport

Ausdauer wie ein Profi - 5 Tipps im RadsportIm Radsport zählt vor allem die Ausdauer. Zwar spielt auch die Kraft eine wichtige Rolle, letztlich steht die Ausdauer im Radsport an oberster Stelle. Leider wurde in den vergangenen Jahren immer wieder durch illegale Aufputschmittel im Profiradsport  versucht die Leistung zu steigern – auch und vor allem im Bereich der Ausdauer. Unter den Folgen von Dopingskandalen hat der Sport noch heute zu leiden.

Das es auch anders geht möchten wir anderen Tipps und Tricks aufzeigen, soda ss auch der Anfänger seine Kondition und Ausdauer im Radsport schnell steigern kann. Das Training und dessen Methoden spielen hierbei eine wichtige Rolle.

Körperliche Prozesse beeinflussen die Ausdauer

Gerade, wenn es um die Kondition geht, fragen sich viele Sportler immer wieder, warum mehr Muskeln eher schaden statt einen Nutzen stiften. Die Antwort ist letztlich recht einfach. Eine größere Muskelmasse bedeutet, dass mehr Energie benötigt wird, um diese Muskeln nutzen zu können.

Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass die Ausdauer davon betroffen ist, da die Energie durch die größere Muskelmasse schneller verfliegt. Nicht ohne Grund sieht man bei Profiradsportlern immer wieder, dass die Akteure lediglich an den Beinen eine starke Muskulatur besitzen, ansonsten aber eher dürr daherkommen.

Tipp 1 – lange Einheiten im GA1 Bereich

Lange Einheiten im GA1 Bereich sind ein großes Erfolgsrezept für eine steigende Ausdauer. Hierbei spricht man auch gerne vom Basistraining für alle Sportarten im Mindestpulsbereich. Die Pulsfrequenz darf hierbei höchstens 75 % der maximalen Herzfrequenz erreichen. Ideal ist dieses Training für Marathonläufer und Ausdauersportler, daher wird es auch von Radsportlern häufig genutzt und umgesetzt.

Ein bis vier Mal sollte das Training in der Woche absolviert werden. Dabei gilt es darauf zu achten, dass eine Einheit am Tag bei maximal drei Stunden endet. Das Kürzel GA steht im Übrigen für Grundlagen Ausdauer, womit gesagt werden möchte, dass durch den GA 1 Bereich zunächst alle Grundlagen für alle Ausdauersportarten geschafft werden sollen.

Tipp 2 – Ernährung ist sehr wichtig

Ausdauer Gesunde Ernährung TippDer wichtigste Punkt ist jedoch neben allen Trainingsmethoden die Ernährung. Eine gute Ernährung ist der Grundstein für jeden Ausdauersportler.

Während sie 70 % in Anspruch nimmt, fallen nur 25 % auf das Training und 5 % auf restliche Supplements ab.

Dies zeigt, dass auch das beste Training niemals die gewünschte Wirkung erzielt, wenn die Ernährung nicht darauf abgestimmt wird.

Natürlich zählt hierzu, dass Alkohol und fetthaltige Lebensmittel den Trainingserfolg gleich wieder zu Nichte machen können. Solange sich jedoch alles im Rahmen hält, sollte man es mit dem Verzicht auch nicht übertreiben. Gerade im Radsport geht es eher darum vor Fahrten reichlich Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, um ausreichend Energie zur Verfügung zu haben.

Tipp 3 – 2 Mal in der Woche in die Sauna

Auch regelmäßige Saunagänge können die Ausdauer im Radsport fördern. Es ist zudem eine etwas angenehmere Art des Trainings im Vergleich zum Radeln. Dass ein Saunagang die Gesundheit fördert ist längst erwiesen. Doch wie sehr die eigene Leistung durch regelmäßiges Saunieren gesteigert werden kann, dass wissen nur die wenigsten.

Bereits zwei wöchentliche Besuche in der Sauna mit einem 30-minütigen Saunabesuch können eine unfassbare Wirkung erzielen. Um bis zu 32 Prozent kann durch diese Methode die Ausdauer gesteigert werden – und das im Sitzen. Training muss also nicht immer anstrengend sein, um die Leistung im Radsport steigern zu können

Tipp 4 – richtige Technik

Wichtig ist zudem die richtige Technik beim Training. Hiermit soll verhindert werden, dass die Energie unnötig verschwendet wird und effizienter genutzt werden kann. Häufig wird auf langen Radstrecken der Fehler gemacht, dass zu schnell zum Berg hochgeradelt wird, dann aber langsamer herunterfahren, da die Kraft sie verlässt.

Wichtiger ist, dass in die Gegenabfahrt hineingespurtet wird, da so der Speed und die Kraft perfekt ausgenutzt werden können.

Es kommt somit gar nicht darauf an die Kraft beim Anstieg zu verschwenden, da man dort viel mehr Energie benötigt. Vielmehr sollte versucht werden das erste Stück der Abfahrt die Kraft einzusetzen, da so ein viel größerer Unterschied in der Geschwindigkeit erreicht werden kann.

Tipp 5 – Gemeinsame Ausfahrten

Alleine macht das Training nur halb so viel Spaß. Mit Freunden oder Trainingspartnern hingegen vergeht die Zeit viel schneller. Zudem ist es deutlich angenehmer einen Partner zu haben, durch den man zusätzlich angespornt wird. Da ist es ganz egal, ob mit einem E-Bike die Landschaft erkundet werden soll oder mit einem Rennrad für den nächsten Wettbewerb trainiert wird.

Man sollte also immer versuchen mit anderen Menschen zu radeln, um auch die eigene Motivation aufrecht zu erhalten. Alleine fahren hat zwar auch seine Vorzüge, wird aber nach einiger Zeit langweilig.

Fazit und abschließende Worte

Mit diesen fünf genannten Tipps sollte es auch einem Anfänger deutlich leichter fallen seine Leistung zu steigern. Die Ausdauer im Radsport nimmt dabei die größte Rolle ein. Aber auch die Ernährung ist nicht zu verachten.

Letztlich sollte das Training so an den Alltag angepasst werden, dass es regelmäßig durchgeführt werden kann. Hin und wieder hilft auch schon ein erholsamer Saunagang, um die Ausdauer weiter emporzuschrauben.

 

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